Warum deine Gedanken deine Realität kreieren und warum du dich verunsichert fühlst

*Richard 32 Jahre alt, war frustriert, als er meine Hilfe aufsuchte. Ein starker, hochsensibler Mann mit viel Humor. Doch er kam morgens schwer aus dem Bett. Im Laufe des Tages fühlte er sich verunsichert. Er geht gerne in den Wald und sammelt Blätter, trifft sich mit Freunden zum Kochen, liebt es sich mit Menschen zu verbinden. Aber er fühlte sich verunsichert und zum Teil unwohl in seiner Haut. Er wünschte sich von ganzem Herzen mit sich im Einklang zu sein, den Tag mit Freude zu starten und mit einem Lächeln ins Bett zu gehen. Denn er will selbst einmal in die Selbstständigkeit und Menschen helfen ein besseres Leben zu führen. Er wünschte sich, dass ich ihm helfe, sich in seiner Haut wohl zu fühlen. Also erklärte ich ihm in unserer Sitzung folgendes: 

Mit jedem Gedanken produzierst du eine chemische Verbindung in deinem Gehirn. Mit großartigen, grenzenlosen, freudvollen Gedanken schaltest du im Gehirn einen Schalter ein, der eine ganz bestimmte Frequenz, ein Muster oder eine Kombination aktiviert, die einen mentalen Zustand erzeugt, in welchen ein chemischer Stoff produziert wird, der dich dazu bringt, dich genauso großartig, grenzenlos und freudvoll zu fühlen wie der Gedanke, der dir gerade durch den Kopf ging. 

Wenn du einen negativen, unglücklichen oder mit Schuldgefühlen beladenen Gedanken hegst, dann werden im Gehirn andere Schaltkreise mit anderen Sequenzen, Mustern und Kombinationen eingeschaltet, welche eine andere geistige Verfassung erzeugen, die dem Gehirn das Signal gibt, einen chemischen Stoff zu produzieren, der genau deinen Gedanken entspricht, damit du dich genauso fühlst, wie du gerade gedacht hast. Nämlich negativ, unglücklich oder schuldig. 

Sobald du so denkst wie du fühlst, weil das Gehirn ständig den Körper überwacht, denkst du auch wie du fühlst, wodurch noch mehr chemische Stoffe produziert werden, die dich so fühlen lassen wie du denkst.

Und damit denkst du so wie du fühlst und dann fühlst du so, wie du denkst. Und du denkst so wie du fühlst. Und fühlst so wie du denkst und du denkst so wie du fühlst und das über Jahre. 

Mit der Zeit erzeugt dieser Kreislauf aus Denken und Fühlen und Fühlen und Denken etwas, was wir einen Seins-zustand nennen können. Dann arbeiten Geist und Körper zusammen. Gedanken und Gefühle sind auf eine Bestimmung ausgerichtet. Gedanken sind ja die Sprache des Gehirns. Und Gefühle die Sprache des Körpers. Was du denkst und fühlst, erzeugt einen Seins-zustand. 

Wenn du also einen Gedanken der Verunsicherung denkst, dann wirst du dich innerhalb weniger Sekunden verunsichert fühlen, oder nicht? Und sobald du dich verunsichert fühlst, wirst du zu weiteren verunsichernden Gedanken angeregt, woraufhin du dich noch mehr verunsichert fühlst. Und dann kommen weitere verunsichernde Gedanken hinzu und du fühlst dich noch mehr verunsichert. Und dann sagst du irgendwann „Ich bin verunsichert.“

Sobald du sagst, ich bin irgendetwas, befiehlst du deinem Geist und Körper sich auf eine Bestimmung hinzubewegen. Mit der Zeit konditioniert dieser sich wiederholende Kreislauf aus Denken und Fühlen und Denken den Körper und auch den bewussten Geist darauf, diesen Seins-zustand bzw. diese Befindlichkeit zu erinnern und zu verinnerlichen.

Und immer wenn der Körper etwas genauso gut tut, wie der Geist, dann stellt sich eine so genannte Gewohnheit ein. Dann ist der Körper Geist. Wenn du erst einmal 35 Jahre alt bist, bestehst du aus 95% verinnerlichten Verhaltensweisen, emotionalen Reaktionen, Überzeugungen, Wahrnehmungen und Einstellungen, die wie ein Computer Programm funktionieren. Du wirst dann unterbewusst zum Geist der Befindlichkeit. 

Auf einmal ist der Zeitpunkt gekommen, sich verändern zu wollen. Und du denkst mit 5% bewussten Geist irgendwelche positiven Gedanken, hast aber 35 Jahre lang einen Zyklus, der Negativität am Laufen. Und egal was du dir erträumst, du wirst das Gefühl haben, es nicht verdient zu haben. So sind Geist und Körper im Widerspruch. Wir müssen den Körper auf einen neuen Geist konditionieren und hier kommt Größe ins Spiel.

Wenn du ständig dasselbe denkst und fühlst, fühlst und denkst, weiß der Körper wie jedes Programm und irgendwann, wie er das besser kann, als der bewusste Geist. Und wenn der Körper zum Geist wird, dann stellt sich eine Gewohnheit ein – unbewusste automatische Gedanken, Verhaltensweisen und Emotionen, welche sich durch häufiges Wiederholen ausbilden. Du kannst dich bewusst nicht mehr an deinen Pin erinnern, weil du drei Glas Wein getrunken hast, aber dann gehst du zum Bankautomaten, schaust auf die Tastatur, kannst dich bewusst nicht mehr an die Nummer erinnern, doch auf einmal geben die Finger eine Zahl ein. Wie kann so etwas geschehen? Du hast das so oft gemacht, dass der Körper es besser weiß, als das Gehirn. Das ist die Ebene auf der unser Großteil unserer Persönlichkeit existiert. 

Wie werden wir so? Gefühle und Emotionen sind das Endprodukt vergangener Erfahrungen und Erfahrungen erinnern uns besser, weil wir uns an die einhergehenden Gefühle erinnern. Wenn du eine Erfahrung machst, dann stöpseln sich deine fünf Sinne in die Umwelt ein. Alles was du siehst, riechst, schmeckst, spürst und hörst. Du bist mitten drin. Diese ganzen Daten strömen über die verschiedenen Sinneskanäle auf dein Gehirn ein. Sobald diese Emotionen in dein Gehirn ankommen, organisiert sich ein wahrer Urwald von Neuronen in Netzwerken. Und sobald diese Neuronen sich in ihren Platz einfügen, produziert das Gehirn einen chemischen Stoff und der wird ein Gefühl oder eine Emotion genannt. 

Und weil Emotionen lange anhalten, Langzeit Erinnerungen sind, kannst du dich an deinen ersten Kuss erinnern, an deinen Schulabschluss, an eine Beförderung, Heiratsantrag, Geburt deiner Kinder. Du erinnerst dich wie du im Urlaub am kubanischen Strand einen Fisch gefangen und ihn mit Freunden verspeist hast, einen tollen Wein getrunken, die laue Brise gespürt und den Sonnenuntergang gesehen hast. Doch das Problem ist, was du am Abend zuvor gegessen hast, weißt du nicht mehr, stimmt’s? Denn Routine schläfert das Gehirn ein. Die meisten Amerikaner können dir genau sagen, wo sie beim Anschlag am 11. September mit wem waren. Wie viel Uhr es war und was sie gemacht haben. Denn alles was man gesehen und gehört hat, verändert die innere Empfindlichkeit. In dem Moment, wo man sich innerlich anders fühlte, ist man aufgewacht und hat darauf geachtet, was im Außen diese Veränderung bewirkt hat. Das nennt man eine Erinnerung. 

Wenn Gefühle und Emotionen das Endprodukt vergangener Erfahrungen sind, und du tagtäglich dasselbe fühlst – was bedeutet das? Es passiert nichts neues in deinem Leben, oder? Wenn Gefühle und Emotionen das Endprodukt vergangener Erfahrungen sind und du nicht über deine Gefühle hinausdenken kannst bzw. Gefühle deine Art zu denken sind, denkst du dann in der Zukunft oder in der Vergangenheit? So lange du so denkst wie du fühlst und du mit dem Denken in der Vergangenheit bist, erzeugst du noch mehr von Vergangenheit und erlebst nichts Neues. Jetzt ist dein Körper zu deinem unbewussten Geist geworden. Er unterscheidet nicht zwischen einer tatsächlichen Erfahrung im Leben, die zu einer Emotion führt und einer Emotion, die du nur durch Gedanken produzierst. Für den Körper ist das ein- und dasselbe. Wenn du über Jahre ständig so fühlst, glaubt dein Körper als unbewusster Geist, das wäre immer dieselbe Erfahrung, 24 Stunden täglich. Sieben Tage die Woche. 365 Tage im Jahr. Der Körper glaubt buchstäblich er sei in der Vergangenheit. Und wenn du deinen Körper darauf konditionierst, der Geist dieser Emotion zu sein, dann ist er auch in der Vergangenheit und du kannst keine neue Zukunft erschaffen, solange der Körper in der Vergangenheit lebt. 

Die Arbeit mit Richard war ganz einfach. Wir konditionierten seinen Körper um, indem wir geführte Meditationen machten und er den Raum bekam ins Hier und Jetzt zu kommen und durch die Bilder und Worte neue Gefühle zu empfinden, die ihn besser fühlen ließen. Er musste nur neue Gefühle mit seinem Körper fühlen, die sich positiv auf ihn auswirkten und schon hat sich sein Seins-zustand verändert. Er ist selbstsicherer, fühlt sich wohl in seiner Haut und kommt endlich aus dem Bett. 

Möchtest du wie Richard dein Leben verändern? Dann hör in diese Meditation rein, die ich für dich aufgenommen habe. Ich empfehle dir die geführte Meditation 21 Tage lang anzuhören. Du kannst mir auch eine Nachricht schreiben, damit ich dir persönlich weiterhelfen kann.

Viel Spaß,

dein August Pari

*Persönlichkeitsangaben wurden aus Datenschutz-Gründen geändert

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