Warum deine Gedanken deine Realität kreieren und warum du dich verunsichert fühlst

*Richard 32 Jahre alt, war frustriert, als er meine Hilfe aufsuchte. Ein starker, hochsensibler Mann mit viel Humor. Doch er kam morgens schwer aus dem Bett. Im Laufe des Tages fühlte er sich verunsichert. Er geht gerne in den Wald und sammelt Blätter, trifft sich mit Freunden zum Kochen, liebt es sich mit Menschen zu verbinden. Aber er fühlte sich verunsichert und zum Teil unwohl in seiner Haut. Er wünschte sich von ganzem Herzen mit sich im Einklang zu sein, den Tag mit Freude zu starten und mit einem Lächeln ins Bett zu gehen. Denn er will selbst einmal in die Selbstständigkeit und Menschen helfen ein besseres Leben zu führen. Er wünschte sich, dass ich ihm helfe, sich in seiner Haut wohl zu fühlen. Also erklärte ich ihm in unserer Sitzung folgendes: 

Mit jedem Gedanken produzierst du eine chemische Verbindung in deinem Gehirn. Mit großartigen, grenzenlosen, freudvollen Gedanken schaltest du im Gehirn einen Schalter ein, der eine ganz bestimmte Frequenz, ein Muster oder eine Kombination aktiviert, die einen mentalen Zustand erzeugt, in welchen ein chemischer Stoff produziert wird, der dich dazu bringt, dich genauso großartig, grenzenlos und freudvoll zu fühlen wie der Gedanke, der dir gerade durch den Kopf ging. 

Wenn du einen negativen, unglücklichen oder mit Schuldgefühlen beladenen Gedanken hegst, dann werden im Gehirn andere Schaltkreise mit anderen Sequenzen, Mustern und Kombinationen eingeschaltet, welche eine andere geistige Verfassung erzeugen, die dem Gehirn das Signal gibt, einen chemischen Stoff zu produzieren, der genau deinen Gedanken entspricht, damit du dich genauso fühlst, wie du gerade gedacht hast. Nämlich negativ, unglücklich oder schuldig. 

Sobald du so denkst wie du fühlst, weil das Gehirn ständig den Körper überwacht, denkst du auch wie du fühlst, wodurch noch mehr chemische Stoffe produziert werden, die dich so fühlen lassen wie du denkst.

Und damit denkst du so wie du fühlst und dann fühlst du so, wie du denkst. Und du denkst so wie du fühlst. Und fühlst so wie du denkst und du denkst so wie du fühlst und das über Jahre. 

Mit der Zeit erzeugt dieser Kreislauf aus Denken und Fühlen und Fühlen und Denken etwas, was wir einen Seins-zustand nennen können. Dann arbeiten Geist und Körper zusammen. Gedanken und Gefühle sind auf eine Bestimmung ausgerichtet. Gedanken sind ja die Sprache des Gehirns. Und Gefühle die Sprache des Körpers. Was du denkst und fühlst, erzeugt einen Seins-zustand. 

Wenn du also einen Gedanken der Verunsicherung denkst, dann wirst du dich innerhalb weniger Sekunden verunsichert fühlen, oder nicht? Und sobald du dich verunsichert fühlst, wirst du zu weiteren verunsichernden Gedanken angeregt, woraufhin du dich noch mehr verunsichert fühlst. Und dann kommen weitere verunsichernde Gedanken hinzu und du fühlst dich noch mehr verunsichert. Und dann sagst du irgendwann „Ich bin verunsichert.“

Sobald du sagst, ich bin irgendetwas, befiehlst du deinem Geist und Körper sich auf eine Bestimmung hinzubewegen. Mit der Zeit konditioniert dieser sich wiederholende Kreislauf aus Denken und Fühlen und Denken den Körper und auch den bewussten Geist darauf, diesen Seins-zustand bzw. diese Befindlichkeit zu erinnern und zu verinnerlichen.

Und immer wenn der Körper etwas genauso gut tut, wie der Geist, dann stellt sich eine so genannte Gewohnheit ein. Dann ist der Körper Geist. Wenn du erst einmal 35 Jahre alt bist, bestehst du aus 95% verinnerlichten Verhaltensweisen, emotionalen Reaktionen, Überzeugungen, Wahrnehmungen und Einstellungen, die wie ein Computer Programm funktionieren. Du wirst dann unterbewusst zum Geist der Befindlichkeit. 

Auf einmal ist der Zeitpunkt gekommen, sich verändern zu wollen. Und du denkst mit 5% bewussten Geist irgendwelche positiven Gedanken, hast aber 35 Jahre lang einen Zyklus, der Negativität am Laufen. Und egal was du dir erträumst, du wirst das Gefühl haben, es nicht verdient zu haben. So sind Geist und Körper im Widerspruch. Wir müssen den Körper auf einen neuen Geist konditionieren und hier kommt Größe ins Spiel.

Wenn du ständig dasselbe denkst und fühlst, fühlst und denkst, weiß der Körper wie jedes Programm und irgendwann, wie er das besser kann, als der bewusste Geist. Und wenn der Körper zum Geist wird, dann stellt sich eine Gewohnheit ein – unbewusste automatische Gedanken, Verhaltensweisen und Emotionen, welche sich durch häufiges Wiederholen ausbilden. Du kannst dich bewusst nicht mehr an deinen Pin erinnern, weil du drei Glas Wein getrunken hast, aber dann gehst du zum Bankautomaten, schaust auf die Tastatur, kannst dich bewusst nicht mehr an die Nummer erinnern, doch auf einmal geben die Finger eine Zahl ein. Wie kann so etwas geschehen? Du hast das so oft gemacht, dass der Körper es besser weiß, als das Gehirn. Das ist die Ebene auf der unser Großteil unserer Persönlichkeit existiert. 

Wie werden wir so? Gefühle und Emotionen sind das Endprodukt vergangener Erfahrungen und Erfahrungen erinnern uns besser, weil wir uns an die einhergehenden Gefühle erinnern. Wenn du eine Erfahrung machst, dann stöpseln sich deine fünf Sinne in die Umwelt ein. Alles was du siehst, riechst, schmeckst, spürst und hörst. Du bist mitten drin. Diese ganzen Daten strömen über die verschiedenen Sinneskanäle auf dein Gehirn ein. Sobald diese Emotionen in dein Gehirn ankommen, organisiert sich ein wahrer Urwald von Neuronen in Netzwerken. Und sobald diese Neuronen sich in ihren Platz einfügen, produziert das Gehirn einen chemischen Stoff und der wird ein Gefühl oder eine Emotion genannt. 

Und weil Emotionen lange anhalten, Langzeit Erinnerungen sind, kannst du dich an deinen ersten Kuss erinnern, an deinen Schulabschluss, an eine Beförderung, Heiratsantrag, Geburt deiner Kinder. Du erinnerst dich wie du im Urlaub am kubanischen Strand einen Fisch gefangen und ihn mit Freunden verspeist hast, einen tollen Wein getrunken, die laue Brise gespürt und den Sonnenuntergang gesehen hast. Doch das Problem ist, was du am Abend zuvor gegessen hast, weißt du nicht mehr, stimmt’s? Denn Routine schläfert das Gehirn ein. Die meisten Amerikaner können dir genau sagen, wo sie beim Anschlag am 11. September mit wem waren. Wie viel Uhr es war und was sie gemacht haben. Denn alles was man gesehen und gehört hat, verändert die innere Empfindlichkeit. In dem Moment, wo man sich innerlich anders fühlte, ist man aufgewacht und hat darauf geachtet, was im Außen diese Veränderung bewirkt hat. Das nennt man eine Erinnerung. 

Wenn Gefühle und Emotionen das Endprodukt vergangener Erfahrungen sind, und du tagtäglich dasselbe fühlst – was bedeutet das? Es passiert nichts neues in deinem Leben, oder? Wenn Gefühle und Emotionen das Endprodukt vergangener Erfahrungen sind und du nicht über deine Gefühle hinausdenken kannst bzw. Gefühle deine Art zu denken sind, denkst du dann in der Zukunft oder in der Vergangenheit? So lange du so denkst wie du fühlst und du mit dem Denken in der Vergangenheit bist, erzeugst du noch mehr von Vergangenheit und erlebst nichts Neues. Jetzt ist dein Körper zu deinem unbewussten Geist geworden. Er unterscheidet nicht zwischen einer tatsächlichen Erfahrung im Leben, die zu einer Emotion führt und einer Emotion, die du nur durch Gedanken produzierst. Für den Körper ist das ein- und dasselbe. Wenn du über Jahre ständig so fühlst, glaubt dein Körper als unbewusster Geist, das wäre immer dieselbe Erfahrung, 24 Stunden täglich. Sieben Tage die Woche. 365 Tage im Jahr. Der Körper glaubt buchstäblich er sei in der Vergangenheit. Und wenn du deinen Körper darauf konditionierst, der Geist dieser Emotion zu sein, dann ist er auch in der Vergangenheit und du kannst keine neue Zukunft erschaffen, solange der Körper in der Vergangenheit lebt. 

Die Arbeit mit Richard war ganz einfach. Wir konditionierten seinen Körper um, indem wir geführte Meditationen machten und er den Raum bekam ins Hier und Jetzt zu kommen und durch die Bilder und Worte neue Gefühle zu empfinden, die ihn besser fühlen ließen. Er musste nur neue Gefühle mit seinem Körper fühlen, die sich positiv auf ihn auswirkten und schon hat sich sein Seins-zustand verändert. Er ist selbstsicherer, fühlt sich wohl in seiner Haut und kommt endlich aus dem Bett. 

Möchtest du wie Richard dein Leben verändern? Dann hör in diese Meditation rein, die ich für dich aufgenommen habe. Ich empfehle dir die geführte Meditation 21 Tage lang anzuhören. Du kannst mir auch eine Nachricht schreiben, damit ich dir persönlich weiterhelfen kann.

Viel Spaß,

dein August Pari

*Persönlichkeitsangaben wurden aus Datenschutz-Gründen geändert

Warum du dich nicht angenommen fühlst und wie du deine Hochsensibilität annehmen kannst

Diesen Beitrag widme ich dir, wenn du öfter das Gefühl hast „falsch“ zu sein, dich irgendwie anders als viele andere Menschen fühlst. Wenn du sogar dafür bekannt bist, irgendwie empfindlicher, sensibler, schneller gereizt, überfordert oder erschöpft von der Umwelt, von Sinneseindrücken oder anderen Menschen zu sein. Trifft da einiges auf dich zu? Dann wird dich dieser Beitrag interessieren! Hast du häufig das Gefühl, dass die anderen dich nicht verstehen, dass du allein oder getrennt bist? 

Ich kenne dieses Gefühl, anders und falsch zu sein. Eine lange Zeit glaubte ich daran, dass ich falsch bin. Irgendwo hatte ich auch Recht, denn ich stellte fest, dass ich im falschen Körper geboren war und durchlief daraufhin meine zweite Pubertät. Als ich endlich der Mann war, den ich tief in mir fühlte, fühlte ich mich zwar noch anders, aber nicht mehr falsch. Das Gefühl der Andersartigkeit beschäftigte mich trotzdem zu sehr, als das ich das ignorieren konnte. Ich zog mich aus der Gesellschaft zurück und brach soziale Kontakte ab. Ich isolierte mich und wurde einsam, weil ich mich nicht verstanden fühlte. 

Zufällig begegnete ich währenddessen in meinem Studium dem Thema der Hochsensibilität. Endlich bekam ich Antworten auf mein Gefühl des Andersseins. Was bedeutet es hochsensibel zu sein? Menschen mit Hochsensibilität haben eine tiefgründige Wahrnehmung und Verarbeitung von inneren und äußeren Informationen und Reizen. Ihr Filter durch den sie wahrnehmen, ist durchlässiger. Dadurch nehmen sie die Welt nicht nur umfassender, sondern auch eindrücklicher wahr. Mit größerer Intensität nehmen sie mehr Informationen aus ihrer Umwelt auf und erleben eine steigende Verarbeitung dieser Informationen. So wird mit diesen Informationen tiefer gearbeitet und stärker darauf reagiert. 

Eine amerikanische Psychologin namens Dr. Elaine Aron erforscht das Thema Hochsensibilität und fand heraus, dass hochsensible Menschen Gemeinsamkeiten aufweisen. 

  • Eine Tiefe, mit der Sinneseindrücke wahrgenommen und verarbeitet werden
  • Das schnelle Erreichen der persönlichen Reizschwelle basierend auf der Tiefe, mit der die Sinneseindrücke wahrgenommen und verarbeitet werden 
  • Schnelle, emotionale Berührbarkeit
  • Wahrnehmung von subtilen Reizen und Feinheiten 

Wie in allen Eigenschaften der Menschen unterscheidet sich auch Hochsensibilität von Mensch zu Mensch in seiner Quantität und Qualität. Es gibt nicht nur das eine Merkmal, sondern viele weisen eine Mischung aus verschiedenen Bereichen auf. 

Sensorisch:

Sinneseindrücke wie Geräusche, Geschmäcker, Gerüche, Farben, Lichter, so wie auch Berührungen werden intensiv wahrgenommen. Körperempfindungen werden oft sehr ausgeprägt und frühzeitig fein wahrgenommen.

Emotional:

Gefühle und Energien werden intensiver wahrgenommen und gefühlt. Sie wirken zum Teil lange nach. Störfelder oder Stimmungen aus der Umgebung werden schnell erfasst und können auch stark die eigene Stimmung beeinflussen.

Kognitiv:

Der Geist ist rege. Es wird viel gedacht. Auch in vielen Richtungen gleichzeitig. Die Erfassung von komplexen Zusammenhängen auf ihre Logik wird schnell erfasst. Der Blick fürs Detail ist besonders und für Feinheiten sensibel.

Viele hochsensible Menschen verurteilen sich für ihre Feinfühligkeit, und dass sie leicht reizbar bzw. schnell überlastet sind. Dabei ist ihre hohe Empfindlichkeit ein guter Grund sich mehr Zeit alleine zu schenken. Hochsensible Menschen brauchen viele Auszeiten und mehr Erholung als der durchschnittliche Mensch. Sie können im Vergleich zu ihren Kollegen und Freunden weniger Leistung erbringen, und sind weniger belastbar. Da der Wertemaßstab unserer heutigen Gesellschaft Leistung und Erfolg ist, fühlen sich hochsensible Menschen oft nicht wertvoll oder gut genug. Die Folgen können sein, dass sie sich selbst sehr kritisch sehen und einen zu hohen Leistungsanspruch haben, nur um sich dazugehörig und wertvoll zu fühlen. 

Erwähnenswert ist der Fakt, dass hochsensible Menschen durch ihr feines Gespür und ihre tiefere Wahrnehmung von Energien oft das Gefühl haben, nicht verstanden zu werden oder nicht in die Welt zu passen, was ihren Selbstwert zusätzlich angreift. Umso wichtiger ist es die eigenen Gedanken zu beobachten und jeden Zweifel anzuzweifeln. Sonst bleibt das Gefühl nicht richtig zu sein. Es fällt ihnen dann schwer, zu sich selbst zu stehen und sich für das, was ihnen am Herzen liegt, einzustehen. Die (unbewusste) Angst vor einer möglichen Ablehnung, die sie noch mehr von anderen entfernt, und ihnen noch mehr das Gefühl gibt, noch weniger dazuzugehören, lässt hochsensible Menschen, Rollen in der Gesellschaft übernehmen, die sie nicht sind. 

Diesen seelischen Schmerz konnte ich ab einem bestimmten Punkt nicht mehr ertragen, also zog ich mich zurück, um das unangenehme Fremdsein nicht fühlen zu müssen. Ich zog das Alleinsein der Gemeinschaft vor. Lieber war ich an stillen Orten von Tieren umgeben und dachte nach. Bis ich mich entschied meinen Weg radikal in meine Kraft, Selbstannahme, Selbstliebe und Selbstfürsorge zu gehen. Die Herausforderung für hochsensible Menschen ist, die eigenen Kräfte trotz der Schnelllebigkeit und lauten, überfluteten Reizen zu bewahren. Wer keine Rücksicht auf seine Feinfühligkeit nimmt, sondern dem Maßstab der Mehrheit hinterherrennt, gerät leichter in Überforderung, Stress und Überlastung, was auf Dauer seelisch wie körperlich krank machen kann. 

Das allerwichtigste ist die Hochsensibilität anzunehmen und als wertvollen Teil anzuerkennen. Mit dieser hohen Empfindsamkeit ist die Selbstfürsorge besonders wichtig und damit auch das „Nein“ sagen. Das bedeutet auch, dass hochsensible Menschen das Gespür für sich selbst trainieren müssen, um sich selbst besser achten zu können. Hier ist auch professionelle Unterstützung von außen sehr hilfreich, um sich nicht nur mental und körperlich abgrenzen zu können, sondern auch liebevoll anzunehmen wie man ist. Damit ein Leben gestaltet werden kann, das in Übereinstimmung mit den eigenen Wünschen steht. 

5 Anzeichen, dass du hochsensibel bist:

  • Laute Geräusche bereiten dir Unbehagen
  • Dir ist es wichtig dein Leben so zu organisieren, so dass du Situationen vermeidest, in denen du dich ärgern musst oder die dich überwältigen
  • Wenn du mit anderen Menschen konkurrieren musst oder beobachtet wirst, während du eine Aufgabe erfüllst, macht dich das so nervös und unsicher, dass du weitaus schlechter abschneidest, als du eigentlich könntest
  • Du bemerkst und genießt feine Düfte, Geschmäcker, Klänge oder Kunstwerke
  • Es bringt dich leicht aus der Fassung, wenn du in kurzer Zeit viel erledigen musst

Warum du nicht mehr Liebe von anderen bekommen kannst und was du für mehr Liebe tun musst

Hast du schon einmal von Nikola Tesla gehört? Der verstorbene Physiker, Erfinder und Elektroingenieur hat in über 26 Ländern über 280 Patente für seine Erfindungen. Du hast bestimmt von den Tesla Elektroautos gehört, oder? Sie sind an seinen Namen angelehnt. Aber was hat Nikola Tesla in diesem Beitrag über die Liebe verloren? Er hat einige schöne Zitate über das Wesen des Menschen im Zusammenhang mit dem großen Universum von sich gegeben. In diesem Beitrag möchte ich dir folgende Worte von ihm ans Herz legen:

„Die meisten Menschen sind so vertieft in die Betrachtung der Außenwelt, dass sie völlig vergessen, was in ihrem Inneren vor sich geht.“

Gehörst du auch zu den Menschen, die sich nach mehr Liebe von anderen sehnen? Ich war Profi darin. Fast drei Jahre lang habe ich für die Liebe eines anderen Menschen gekämpft und sie nicht bekommen. Natürlich habe ich diese Jahre nicht verschwendet, sondern ihre Abwesenheit als meine beste Lehre in meinem Leben erkannt. Noch nie habe ich so sehr an mir gearbeitet, um der Mensch zu werden, den ich jetzt von ganzem Herzen liebe. Dank ihrer Abwesenheit und dem Kampf ihr genug zu sein, durfte ich mir selbst genug werden. Dieses nach Liebe sehnen ist für Menschen, die mir ähneln ein besonders starker Antrieb in die Gänge zu kommen und alte Verhaltensmuster zu transformieren. Denn die Menschen von denen wir mehr Liebe wollen, werden sie uns niemals geben können und das hatte nie etwas mit uns zu tun. Gleich erzähle ich dir warum.

Wir sind so flüchtig von unserem eigenen inneren Kern, dass wir uns in den Kampf stürzen andere von unserem Wert zu überzeugen, dass wir völlig vergessen, dass es im Grunde nur um uns geht. Oh ja, du hast richtig gelesen! Dieses Universum ist purer Egoismus. Es geht immer nur zuerst um uns. Denn so lange wir uns selbst nicht bedingungslos lieben können, können wir auch anderen keine bedingungslose Liebe geben. (Das ist keine Erlaubnis für verletzendes Verhalten, aber das ist ja auch selbstverständlich. Ich erwähne es hier trotzdem). Wenn wir uns selbst nicht lieben, ist alles was wir geben auf dem Boden der Bedürftigkeit gebaut. Was wir im Außen gespiegelt bekommen sind Menschen, die uns das Geschenk machen unser Innenleben zu spiegeln. Zum Beispiel zeigen sie uns wie wenig wir uns selbst lieben. Und je mehr wir diese Spiegel erkennen und durch sie inspiriert nach innen gehen und uns wie eine Zwiebel zu unserem wahren Kern nach innen schälen, desto mehr begreifen wir, dass wir von diesen Menschen nicht mehr Liebe bekommen, weil sie sich selbst nicht mehr lieben können. Es hatte nie etwas mit uns als Menschen zu tun.  

Du bekommst von anderen nur das, was sie sich selbst geben. Du wirst von anderen nur so behandelt, wie sie sich selbst behandeln. Du wirst von anderen nur so viel geliebt, wie sie sich lieben können. Es ist im Grunde scheiß egal, was du gibst, du wirst nur so viel zurück bekommen können, wie sie für sich selbst übrig haben. Oder erwartest du von einem Bettler, dass er dir ein Lächeln für das Geld schenkt?

Im Umkehrschluss kannst du dir nun vorstellen, wie die Menschen sich selbst gegenüber sind, wenn du sie dabei beobachtest, wie sie mit anderen umgehen. Das bedeutet aber auch, dass ihr Umgang mit dir, der Umgang ist, den du mit dir selbst hast. Jemand liebt dich nicht und distanziert sich von dir? Stell dir die Frage: Wie sehr bin ich von mir distanziert? Wie sehr habe ich mich verlassen? 

„Die meisten Menschen sind so vertieft in die Betrachtung der Außenwelt, dass sie völlig vergessen, was in ihrem Inneren vor sich geht.“ Nikola Tesla

Alles, was um uns herum passiert, hat mit unserem Innenleben zu tun. Etwas, was am Anfang erst einmal schwer zu verdauen ist, ist die nicht zu leugnende Wahrheit, die wir begreifen, wenn wir uns mehr mit uns selbst beschäftigen und beispielsweise meditieren. Dann erkennen wir auch, dass das, was wir geben, das ist, was wir uns zurückgeben. Je mehr wir geben, desto mehr bekommen wir davon zurück. Ob die Wirkung negativ oder positiv ist liegt an deiner Energie, die du gibst. Meine Schwester ist ein Mensch, der sehr viel gibt. Sie liebt es Menschen Freuden zu bereiten, ihnen Aufmerksamkeiten zu schenken und für sie da zu sein. Ich beobachte ihre Freunde und Freundinnen. Sie geben ihr genauso viel zurück und sind für sie da. 

Ich persönlich habe sehr lange mit Selbstwertkomplexen zu kämpfen gehabt und mich so gut wie nicht selbst respektiert. Ständig habe ich meine eigenen Grenzen überschritten, weil ich sie mir nicht wert war und genauso haben mich Menschen behandelt. Sie respektierten mich und meine Grenzen nicht. Das tat so weh, als ich das begriffen habe, da ich die ganze Zeit selbst das Problem meines Frustes war. Aber die Akzeptanz meiner Realität war für mich der Durchbruch in eine neue mit mehr Verantwortungsbewusstsein über meine erlebte Realität. Ich ließ den Widerstand los und setzte Grenzen. Auf einmal wurden die Menschen, mit denen ich mich verstanden habe seelisch reifere Persönlichkeiten. So wie du innen bist, so wird dein außen sein! 

Wenn du mehr Liebe haben möchtest, musst du sie dir selbst geben können, indem du dich aufmerksam um dich selbst kümmerst. Geh ins Kino, alleine ins Café, bilde dich unbedingt weiter (!!), fange Gespräche mit authentischen Älteren an und lerne von ihnen ihre Weisheiten, suche dir Mentoren, die dich dort sehen, wo du bist, gehe in die Natur und fühle die Pflanzen, Tiere und Bäume, helfe Menschen und schenke ihnen Kleinigkeiten, die dir nicht wehtun, wenn du sie her gibst. Halte deine Grenzen ein, und lass dich nicht für dumm verkaufen. Sei nicht naiv, sondern bleib bei dir. Gib anderen die Liebe, die du bekommen möchtest und du wirst sehen, schon bald spürst du diese Liebe für dich selbst. Es ist magisch und so einfach! Tue alles, um den Widerstand loszulassen. Das Leben ist eigentlich ziemlich praktisch und einfach. Sobald du merkst, dass etwas logisch ist, sich aber nicht gut für dich anfühlt, werde wachsam und hör auf deine innere Stimme. Sie weiß es besser, als der Verstand, der nur 5 Prozent deines Bewusstseins ausmacht.  

Viele von uns sind Kämpfer und geben nicht so schnell auf. Ich hätte weiter für die Liebe von Menschen kämpfen können, die sich letztendlich selbst nicht lieben können. Dann hätte ich im Außen versucht das zu verändern, was ich nur in mir selbst ändern kann. Wenn wir uns selbst lieben, verändert sich unsere Energie. Liebe ist Energie, deshalb spüren wir sie. Diese Energie ist einer der Gründe, warum Hormone in unserem Körper ausgelöst werden. Unsere Energie ist die Ursache all unserer Erfahrungen, aus der die Wirkung resultiert. Deshalb beende ich diesen Artikel für dich mit weiteren Zitaten von Wissenschaftlern, die die Welt verändert haben:

„Wenn du die Geheimnisse des Universums finden willst, denke in Begriffen wie Energie, Frequenz und Vibration.“ Nikola Tesla

 Albert Einstein: E = mc² 

Für was steht diese berühmte Formel? 

E steht für Energie und m für Materie

Energie ist die Ursache. Materie ist die Wirkung.

Uns wurde beigebracht die Materie verändern zu wollen, da das für uns das Sichtbare ist. Logisch. Aber, wenn wir uns erlauben noch tiefgründiger als die Massengesellschaft zu denken, dann ist Materie die Wirkung der Ursache E, die in der Formel alleine steht. Materie ist verdichtete Energie. Wenn wir die Energie verändern, verändert sich die Materie folglich mit. Wenn wir uns selbst im Innen verändern, verändert sich unsere Außenwelt, die Materie, die wir sehen. 

Erinnerst du dich an den Tag, an dem du schlecht gelaunt warst und dir die Laune an der Kasse noch mehr vermiesen lassen hast? Du warst am nächsten Tag an derselben Kasse mit demselben Kassierer, aber diesmal gut gelaunt und derselbe Kassierer ist auf einmal nett zu dir geworden! 

Viele Menschen erkennen diese Zusammenhänge und helfen einander ihre Realität zu verändern. Sei Teil dieser Bewegung und schenke dir die Aufmerksamkeit und Liebe, die du von anderen bekommen willst. Nur so erzeugst du wahren Frieden in dir und auf der Welt. 

In Liebe,

dein August Pari (der richtig Bock auf die Transformation hat)

 

Warum Krankheiten dein Leben retten können und warum deine Energie eine große Rolle dabei spielt

Zu meinem 20. Geburtstag bekam ich eine schwer verdauliche Diagnose von Ärzten gestellt. Meine Symptome wurden der „unheilbaren“ Krankheit Multiple Sklerose zugeordnet. Multiple Sklerose ist eine chronische Erkrankung des Zentralnervensystems und kann zu Lähmungen, Blindheit, taube Glieder, Konzentrationsschwierigkeiten und vielen weiteren Symptomen führen, weil das eigene Immunsystem sich selbst angreift, um es sehr einfach auszudrücken. Immer mehr Menschen bekommen den Verdacht an MS erkrankt zu sein. Die Symptome und die Untersuchungen schließen auf diese Krankheit, was nicht selten zu Depressionen führt. 

Zuerst war ich geschockt und hatte Mitleid mit mir. „Es erwischt immer die Besten.“, meinte jemand zu mir. Rückblickend hat mir die Krankheit mein Leben gerettet. Sie hat mich wach geschüttelt und mich zum Hinterfragen gebracht. Ich habe auf einmal angefangen tiefer zu graben, da ich keine Lust hatte mein Leben lang als schwerbehinderter Mensch abgestempelt zu werden. Ich wollte mich nicht machtlos fühlen, nur weil der Körper sich energielos und aus dem Gleichgewicht fühlte. Was konnte ich tun? Ich nutzte das Internet, um die oberflächliche Betrachungsweise der Schulmedizin zu durchbrechen, denn die Ärzte gaben mir nur rationale Fakten mit denen ich als neugieriger Mensch nicht viel anfangen konnte. Keine Sorge ich verbrachte meine Zeit nicht allzulang in Foren, wo sich andere kranke Menschen bemitleideten. Ich forschte weiter und entdeckte Menschen, die mir mit ihren Geschichten und Heilungsmethoden Hoffnung gaben. Denn eins konnte ich in meinem Leben schon immer gut. An das Gute und an das Wunder glauben! 

Trotzdem brauche ich wie die meisten Menschen viele Beispiele für meinen Verstand. Also recherchierte und recherchierte ich weiter nach Heilungsmöglichkeiten und inspirierenden Geschichten. Ich las so viele heilende Beispiele von Menschen, die sich von ihrer Krankheit nicht bremsen lassen haben bis ich überzeugt war, dass ich das auch kann. Auf einmal wurden Fragen aus meiner Kindheit beantwortet. Schon immer hatte ich das dumpfe Gefühl, das meine Gedanken meine Realität beeinflussen. Aber mir wollte keiner glauben ich war ja noch ein Kind! Beim Recherchieren fand ich andere verrückte Erwachsene, die über die Kraft der Gedanken berichteten und anderen Menschen erfolgreich halfen, ihr Leben zu verändern. 

Ich setzte meine Recherchen in meinem Leben um. Sofort begann ich meine Glaubenssätze zu verändern, damit ich neue Gefühle fühlen kann, die mich mit mehr Energie versorgten. Mit meiner neuen Einstellung dem Leben gegenüber verminderte ich den Stresspegel in meinem Alltag. Ich fühlte mich friedlicher und mit konstanter Selbstbeherrschung brachte ich mich schon bald an einen Punkt, an dem ich nicht nur meinen Lebensstil verändert hatte, sondern auch aktiv meinen Körper bewegte und mein Energielevel komplett auf den Kopf stellte. Ich war wie ein neuer Mensch!

In dem Buch „Geist über Materie“ von Dawson Church, ein preisgekrönter Autor, der als Blogger für die Huffington Post schreibt und neben vielen anderen erwähnenswerten Dingen, unter Betreuung des Neurochirurgen Dr. Norman Shealy promovierte, wird an aufschlussreichen Fallbeispielen deutlich wie Geist (Energie) zu Materie wird. Dieses Buch umfasst akribisch recherchierte Nachweise über Heilungen mithilfe der Energiepsychologie. Albert Einstein bewies die Beziehung zwischen Energie und Materie. Mit der Gleichung: E = mc² hat er die Beziehung verstanden. E steht für Energie und m steht für Materie. Er schlussfolgerte: „Was wir als Materie bezeichnet haben, ist Energie, deren Schwingung so weit gesenkt wurde, dass sie für die Sinne wahrnehmbar ist. Es gibt keine Materie.“

Was bedeutet das für uns? Das bedeutet, dass unsere Krankheit materialisierte Energie ist. Wir können uns weiterhin wie Materialisten verhalten und das Ungleichgewicht in unserem Leben, unsere gestörten Emotionen und unseren erkrankten Körper mit Tabletten, Operationen, oder auch Partydrogen kurzfristig lösen, um uns besser zu fühlen oder wir schaffen es unsere Energie zu verändern. Dann haben wir eine Chance Krankheiten und unser mentales Ungleichgewicht mit unseren eigenen Selbstheilungkräften zu behandeln. 

Warum ich mich traue so eine Aussage zu machen? Nicht nur, weil ich in den letzten Jahren viele Beispiele kennenlernen durfte, sondern mein eigenes Beispiel bin. Es liegt an jedem einzelnen Menschen, ob er die Chance nutzt, seine Energie zu verändern und die Folgen selbst zu erleben. Ich verspreche niemandem eine Heilung, aber ich verspreche dir, dass sich dein Leben verändert, wenn du dich konstant, um dein Energiehaushalt kümmerst. Du hast die Macht über dein Leben! Lass dir von niemandem das Gegenteil einreden.

In Liebe, 

dein August Pari (der jetzt noch mehr Energie hat)

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Mit dieser geführten Meditation kannst du dein Energielevel höher schwingen

Was Wertschätzung mit deinem Leben macht und warum sie deinen Alltag rettet

Welche Realität erlebst du, wenn du morgens aus dem Haus gehst? Gehörst du überhaupt zu den Menschen, die es morgens schaffen aus dem Bett zu kommen? Dann kannst du dir jetzt dafür auf die Schulter klopfen und den Moment nutzen, dir Wertschätzung entgegen zu bringen. Vielen Menschen geht es seelisch miserabel. Sie schaffen es kaum vor die Haustür. Warum erzähle ich dir das? Nicht nur, weil ich selbst zu diesen Menschen gehört habe (und manchmal sogar noch dazu gehöre), sondern weil wir viel zu oft in unserem Alltagsstress das große Ganze vergessen und viel zu viel von uns erwarten. 

Verstehe mich bitte nicht falsch, Erwartungen sind große Motivatoren, die uns zu großen Taten bringen. Doch sie sind auch gute Laune Killer. Ich weiß ganz genau, wovon ich rede und du auch. Wir erwarten so viel von uns und vergessen die Fortschritte und unsere seelischen Entwicklungen, die wir in unserem Leben erreicht haben. Sobald wir unseren erreichten Kompetenzen unbewusst sind, sind wir längst dabei an unseren bewussten Inkompetenzen zu arbeiten ohne die anderen zu würdigen, integrieren wir die neuen in unser Leben. Was meine ich damit?

Weißt du noch, als du Angst hattest zu deinem Vorstellungsgespräch zu gehen? Wie selbstbewusst du inzwischen mit „Erwachsenen“ sprichst. Weißt du noch, als dich der Gedanke an ein Treffen mit einem fremden Menschen schon aus der Bahn geworfen hat? Wie normal das für dich heute ist, dich in Szene zu setzen und fremde Menschen zu treffen. Weißt du noch, als du dir fast in die Hose machen wolltest, weil du soo Schiss hattest, was die anderen über deine heutige Garderobe denken würden? Wie egal dir die Meinung der anderen über deinen Kleidungsstil heute ist. 

Diese seelischen Fortschritte sind für uns heute Kleinigkeiten, doch an einem Punkt in unserem Leben waren sie Riesen große Hürden, die wir überwinden mussten, um erwachsen zu werden. „Das schaffe ich niemals!“, haben manche von uns gedacht. Dieser Artikel ist für dich, um dich daran zu erinnern, dir immer wieder bewusst zu machen, welch große Meilensteine du in deinem Leben hinter dir gelegt hast. Und egal, wo du gerade stehst und egal, was du heute nicht zu schaffen meinst, du wirst einen Punkt in deinem Leben erreichen, wo du rückblickend erkennst, dass du auch das geschafft hast und ich hoffe so sehr, dass du an diesem Punkt dein eigener Artikel bist, der dich daran erinnert, was für großartige Fortschritte du machst und was für ein schöner Mensch du bist. 

Vielleicht winkst du diese Zeilen mit der Hand ab und sagst: „Ach komm. Ist doch nicht der Rede wert.“, aber genau diese Einstellung ist es, warum wir niemals genug haben. Warum wir immer noch mehr wollen. Warum wir uns niemals genug sein werden. Warum wir zu krankhaften Perfektionisten werden und uns nicht trauen, noch mehr aus uns heraus zu holen. Nimm mir meine direkte Art nicht übel, doch es sind diese „kleinen“ Dinge im Leben, die uns zusammen gerechnet so groß machen. Alles fängt bei einem ersten Schritt an. Auch diese Schritte sollten von uns gewürdigt werden, denn die junge Wissenschaft der Glücksforschung hat bereits in Studien bewiesen, wie wichtig Dankbarkeit ist, um glücklich zu sein. Wenn wir den Wert unserer kleinen Schritte schätzen und uns somit selbst würdigen, ist die gute Laune am Tag gesichert und das wird nicht nur ein Geschenk für uns sein, sondern für all die unzufriedenen Menschen da draußen, denen wir mit unserem Glück, für mindestens einen Augenblick Freude schenken können. 

Stell dir vor, wir Menschen stehen morgens auf und fangen an, den Tag mit Dankbarkeit zu starten. Du kannst dir vorstellen, wie der Tag zu Ende geht oder? Mit Glück und Frieden für den Moment und das Leben. Mit so viel Präsenz, die anderen Menschen den Raum gibt, sich auszubreiten. Es ist so wichtig, dass wir als Menschheit uns selbst als Menschen schätzen lernen, so dass wir anderen wirklich etwas geben können. Alles fängt mit den Kleinigkeiten, mit den ersten Schritten an. Probier es aus! Schreib dir eine Woche lang nach dem Aufwachen auf, wofür du dankbar bist. Nach den 10 Dingen, die dir einfallen, wirst du merken wie sich dein Energielevel anhebt. Die praktischen Erfahrungen von Millionen von Menschen im Internet beweisen, dass sich unsere Realität ins positive verändert, wenn wir unser Energielevel ansteigen lassen. Du kannst dein Energielevel allein durch die Wertschätzung  der Kleinigkeiten deines Lebens ansteigen und sicherst dir gute Laune und Frieden für deinen Alltag und den Alltag vieler anderer, die das Glück haben, dir zu begegnen. 

Ich danke dir für deine Zeit bis hierhin gelesen zu haben und wünsche dir viel Spaß mit deiner Dankbarkeitsliste. Schreib mir gern über deine Erfahrungen!

In Liebe,

dein August Pari (der aus dem Lächeln gerade nicht herauskommt)

Warum die AfD so viele Stimmen hat und was du für wirklichen Frieden tun kannst

Ja, dieser Blog Artikel wird dich überraschen. Hier kommt keine Zahlenanalyse und auch kein „Geh wählen!“ Aufruf. In diesem Artikel nehmen wir eine ganz andere Perspektive ein. Eine Perspektive in der du dich weniger machtlos fühlst und wirklich eine Chance erkennst, die Politik mit deinem Wirken zu verändern. Warum meinst du gibt es Menschen, die sich zusammentun und gegen oder für etwas kämpfen? Sie möchten etwas bestimmtes erreichen, nicht? Warum möchten Menschen etwas bestimmtes erreichen? Weil sie sich gut fühlen wollen, oder? Warum bekämpfen sich Menschen? Weil der andere Schuld daran ist, dass sie sich schlecht fühlen müssen. Warum lieben sich Menschen? Weil sie Zuneigung schätzen. Was haben unsere Gefühle mit der weltweiten katastrophalen Lage zu tun? Diese Welt ist der Spiegel, die Wirkung unserer menschlich zerrütteten Gefühlslagen.

Wann hast du in deinem Leben gelernt mit deinen Gefühlen bewusst umzugehen? Wann hast du in deinem Leben gelernt, dich mit deinen Gefühlen ernsthaft auseinanderzusetzen? Wann hast du in deinem Leben gelernt, dass du sogar verantwortlich für deine Gefühle bist? 90% der Menschheit beantwortet diese Frage mit ‚gar nicht‘ und ist gefühlstaub (wirklich nicht böse gemeint). Und das ist der Grund, warum so eine Partei wie die AfD Macht gewinnen kann. Die Menschen fühlen sich machtlos. Jene, die die AfD wählen und jene, die die AfD bekämpfen. Wie in der Schule stellen sich Fronten auf. Und das ist eine ganz normale Wirkung auf eine Ursache, wenn Menschen auf der Ebene ihrer Gefühle im jugendlichen Alter stehen geblieben sind, da ihnen niemand beigebracht hat, wie sie mit ihren Gefühlen umgehen können, weil auch die Autoritäten auf der Gefühlsebene halbwüchsig geblieben sind. 

Eine gefühlstaube Gesellschaft ist unzufrieden, jammert, meckert, hat eine pessimistische Einstellung und reagiert über oder hält den Mund, auch wenn es weh tut. Klingt ziemlich deutsch, findest du nicht? Eine gefühlstaube Gesellschaft ist die Ursache, warum Parteien wie die AfD wieder an Überhand gewinnen und wir zurück zu Nazi Deutschland mutieren, denn ununterbrochen gibt es niederes Drama. Einen großen Dank an die negativen Schlagzeilen Macher, die die Sensationslust der Menschen befriedigen und dafür viel Geld bekommen. Wir sind selbst Schuld. Unser Gremlin braucht diese niederen Dramen, um sich emotional gesättigt zu fühlen. Es ist auch der Gremlin, der bei einem Unfall stehen bleibt und hinguckt, was passiert. Es ist auch der Gremlin, der Süßigkeiten isst und in Beziehungen aus Langeweile Streit anzettelt. Es ist auch der Gremlin, der schadenfroh Rache schmiedet und mit passiv aggressiven Schlägen zu haut. 

Unsere politische Lage ist ein Problem keine Frage. Aber ein Problem ist eine Frage, für die man keine Antwort gefunden hat. Seit Jahrzehnten versuchen wir das Problem immer wieder auf derselben Ebene zu lösen. Auf der Ebene, auf der das Problem entstanden ist. Doch was wir in der Schule auch nicht für eine langfristig erfolgreich anhaltenden Umsetzung des Lebens gelernt haben, ist, dass wir Probleme nur lösen können, wenn wir eine andere Sichtweise annehmen. Indem wir die Ebene bzw. die Perspektive wechseln. 

Seit Jahrzehnten versucht die Politik in Form von Parteien, die alle eine eigene Meinung vertreten, im Namen des Friedens eine Harmonie auf der Welt herzustellen, was durch die Konstellation allein schon nicht möglich ist, da man gegeneinander kämpft. Harmonie ist ein miteinander. Ein miteinander können sich viele Politiker und Menschen in der Gesellschaft nicht vorstellen, da sie sich mit ihren Gefühlen auseinandersetzen müssten, was für diese Menschen einer üblen Konfrontation gleicht. Dann lieber gegen andere kämpfen, statt sich mit der Innenwelt auseinanderzusetzen. Und so hat die Außenwelt keine Chance sich durch eine neue Perspektive wirklich zu verändern. 

Irgendwann habe ich mich entschieden meine eigene „Politik“ an den Tag zu legen. In Beziehungen habe ich angefangen, die anderen Menschen fühlen zu wollen. Egal, was sie denken. Ich fragte mich, was mir hätte passiert sein müssen, um zu so einer rassistischen Einstellung zu kommen. Oder was ich für Probleme haben müsste, dass ich jemand anderem absichtlich wehtue. Oder was ich fühlen müsste, dass ich einen Zaun bauen möchte, damit keiner in mein Land kommt. Vor dieser Gefühlsarbeit rennen 90% der Gesellschaft weg (die Zahl ist nicht erfunden) und jammern herum, dass die anderen in der Politik mal machen sollen statt selbst in die Verantwortung über ihr Leben zu gehen und sich am Ende nicht nur auf die Politik zu verlassen. Die Politik braucht starke Führungspersönlichkeiten und keine halbwüchsigen Anführer. 

Wie lange wollen wir noch versuchen mit Politik Frieden herzustellen, wenn wahrer Frieden bei einem selbst anfängt? Wie lange wollen wir noch unsere Verantwortung halbwüchsigen Politikern übergeben und das Patriarchat unterstützen, weil wir nicht an unserer Persönlichkeit und unseren Gefühlen arbeiten? Wir stellen unsere Gefühle auf taub oder reagieren emotional wie Kinder, die es mit echten Erwachsenen als Vorbilder so viel besser könnten! 

Wenn Menschen anfangen, sich mit ihren Gefühlen auseinanderzusetzen, können sie ein miteinander herstellen, das viel größer ist, als die Wähler der AfD. Mit sogenannten Soft Skills verändern Menschen mit Mitgefühl und Empathie sich selbst und automatisch andere gleich mit. Auf einmal erkennen sie den Kindergarten der Politik, die kreischenden halbwüchsigen aus der AfD und Co. und schenken ihnen wie echte Erwachsene ihre Ohren. In der Geschichte sind Beispiele bekannt von Politikern die aus Nazis zu Linken wurden. Warum pessimistisch in die Zukunft blicken?

Um die Politik wirklich zu verändern, ist der einzige richtige Weg (so einen Satz behaupte ich selten), dass sich jeder Mensch mit sich selbst und seinen Gefühlen beschäftigt, um inneren Frieden herzustellen. Stell dir vor wir alle haben Kontrolle über unsere Emotionen und schaffen es als wirklich erwachsene Menschen, Nenner zu finden, um Harmonie zwischen all den verschiedenen individuellen Wesen zu erarbeiten. Das ist Arbeit. Aber die Arbeit lohnt sich. Je mehr echte erwachsene Menschen wir haben, desto mehr Verantwortung übernehmen die Generationen und schon braucht es keine Politik im alten Sinne mehr. Wir schaffen Synergien und Cokreation.

Wenn wir etwas verändern wollen, lohnt es sich nicht die eigene Energie gegen etwas anzuwenden, sondern für etwas. Was können wir tun, damit die strittige AfD weniger wird? Jeder einzelne kann mit seiner Arbeit an sich selbst für mehr Harmonie zwischen den Menschen sorgen. Was können wir tun, damit der Krieg aufhört? Wir können für mehr Frieden arbeiten. Es bringt nichts GEGEN etwas zu kämpfen, sondern immer nur FÜR etwas. Willst du dich gegen Krieg und Hetze einsetzen oder für Frieden und Liebe?

Für Frieden,

dein August Pari  

Wie du deine Realität kreierst und was das mit Panikattacken zu tun hat

Stell dir vor du bist an einem Punkt deines Lebens, der dir schmerzt. Du fühlst dich nicht glücklich. Vielleicht weißt du, dass da noch etwas anderes sein muss. Dass das nicht alles sein kann. Das Leben kann doch nicht so schwer sein, sagst du zu dir und kannst manchmal sogar wütend auf das Leben werden. Zu Recht! Denn dein innerstes weiß, dass du es selbst in der Hand hast. Dir fehlen nur die richtigen Informationen. Weißt du was? Du bist nicht zufällig auf diesen Artikel gestoßen. 

Dein Glaube ist nur ein Gedanke, der lang genug gedacht wurde. Da fängt deine Realität auch schon an. Dein Gedanke, der zu einem anhaltenden Glauben werden kann, lässt dein Gehirn Bilder vorstellen oder Stimmen im Kopf hören. Was passiert, wenn ich dich jetzt bitte, dass du auf gar keinen Fall an einen rosa Elefanten denken sollst? Denk jetzt bloß nicht an einen rosa Elefanten! Dein Gehirn stellt sich den rosa Elefanten trotzdem vor. Es verarbeitet die Information des rosa Elefanten. Dein Gehirn nimmt das NICHT nicht auf.

Durch die Vorstellung passiert etwas mit deinem Körper. Wenn du eine Phobie vor rosa Elefanten hast (tut mir leid, dass ich dich nicht gewarnt habe), dann könntest du jetzt das Gefühl von Panik spüren, Schweißausbrüche bekommen, ein Herz, das viel zu schnell klopft.. Merkst du jetzt wie die Vorstellung allein für die physiologische Veränderung ausreicht? Jetzt hast du deine Vorstellung real erlebt! Dein Körper reagiert, auf deine Vorstellungen deines Gehirns. Das passiert auch bei Menschen mit anderen Phobien, da diese auf deine Gedanken bzw. deinen Glauben basieren, sonst würden ja alle Menschen Angst vor Spinnen haben! Ist aber nicht so.

Zurück zum rosa Elefanten: Wenn dein Körper auf deine Vorstellungen reagiert, dann ist das völlig normal, dass du nun auch glaubst, dass diese Erfahrung des rosa Elefanten echt ist! Und wenn du so eine Erfahrung machst, was meinst du passiert nun mit deinem Glauben, deinem Gedanken, bei dem alles angefangen hat? Ganz genau. Der fühlt sich nun völlig bestätigt. Und es ist völlig egal, wenn deine Oma Gertrude zu dir kommt und dich versucht zu beruhigen, dass es keine rosa Elefanten gibt. Du hast es selbst am Körper gespürt, was für eine panische Angst du bekommen hast. Dieser Elefant geistert hier herum und hat existiert. Und so wirst du so lange du nicht den Glauben durch neue Gedanken veränderst, diesen rosa Elefanten für real halten und ihn immer wieder am Körper zu spüren bekommen, wenn ich dich bitte, dass du jetzt bloß nicht an den rosa Elefanten denken darfst. Du denkst trotzdem an diesen rosa Elefanten. Das ist völlig normal!

Was hat das mit deinem Leben zu tun? Immer öfter bekomme ich zu hören, dass Menschen Panik Attacken haben. Sie haben Angst davor alleine zu sein, weil sie sich vor diesen Angstzuständen fürchten. Das kann ich mir vorstellen. Ich selbst hatte solche Erlebnisse und meine Klienten sind auch nicht frei von ihnen. Es ist so wichtig, dass wir begreifen, dass unsere Realität von unseren Gedanken bestimmt ist. Und wenn wir noch tiefer gehen, wird uns bewusst, dass wir unsere Gedanken nicht sind. Diese Realisation hilft dir, dass du begreifst, dass du selbst deine Gedanken kontrollieren kannst, indem du dich nicht mehr mit ihnen identifizierst.

Stell dir vor du würdest denken, dass dieser rosa Elefant wirklich existiert, weil du am Körper Symptome gespürt hast. Genauso ist es in Situationen in denen wir Panik bekommen. Wir glauben, dass die Angstmachenden Gedanken in unserem Kopf echt sind, weshalb wir körperliche Symptome verspüren, die uns diese Angst erfahren lassen, welche unseren Glauben bestätigen, dass wir in dieser schmerzlichen, unglücklichen Situation Angst haben sollten.

Wie kannst du dir aus dieser Situation helfen? Ich bin kein Arzt und auch kein Apotheker, aber als Hypnotiseur und Mentor für meine Klienten kann ich dir ans Herz legen, dass du lernst tief durchzuatmen. Was so einfach klingt, ist in so einer Angstmachenden Situation erst einmal nicht der Fall. Aus diesem Grund ist es wichtiger, dass du noch mehr begreifst, wie wichtig es für deine Gesundheit ist, dass du es lernst deinen Kopf zu beruhigen, indem du meditierst, Teller abspülst, Musik hörst, tanzen gehst, in der Natur spazierst, usw.

Streng dich noch mehr an, deine Komfortzone zu verlassen und deine Konzentration darauf zu legen tief und langsam während deiner Meditation zu atmen. Wenn du das tust, erinnere dich an diese Informationen. Hol dir deine Macht zurück und lass dich nicht von deinen Emotionen beherrschen. Du hast die Macht, dich daran zu erinnern, dass deine Gedanken, deine Realität kreieren, dass deine Gedanken deine physiologischen Veränderungen hervorrufen und dass diese Angst zunächst einmal in deinem Kopf ist. Das ist mentales Training und ich kenne niemanden, der einmal ins Fitnessstudio gegangen ist und mit einem Sixpack rausgekommen ist. Dieser Prozess dauert seine Zeit, aber die Erkenntnis, dass du die Macht über deine Gedanken hast, ermächtigt dich, dich aus deinen Panikzuständen zu befreien.

Denn dein Glaube ist nur ein Gedanke, der lang genug gedacht wurde. Auf dem Glauben basierend, stellt sich dein Gehirn die Information vor. Die Vorstellung führt zu physiologischen Veränderungen, und diese ergeben deine Erfahrungen, welche deinen Glauben bestätigen. Mit neuen Informationen kannst du deine Gedanken und deinen Glauben so verändern, dass du dir deine Macht zurückholst und deine Realität Schritt für Schritt nach deinen Wünschen kreierst. Wie findest du es deine Machtlosigkeit, die sich in Panikzuständen manifestiert, mit mentalem Training in Selbstermächtigung zu verwandeln? 

Wenn du dabei Hilfe brauchst, suche dir Menschen, die diese Erkenntnisse in ihrem Leben bewusst umgesetzt haben und anderen dabei helfen ohne die Verabreichung von Medikamenten, dein eigenes Medikament zu sein! Ohne ungesunde Nebenwirkungen. Oder höre dir kostenlose geführte Meditationen auf YouTube an.

In Liebe,

dein August Pari (der an dich glaubt)

Warum wir Angst vor Veränderung haben

Hast du dich schon einmal gefragt, warum eine Frau bei ihrem gewalttätigen Mann bleibt? Oder warum Jugendliche, die in der Schule keinen Spaß haben, Angst davor haben die Schule abzubrechen und ihren eigenen Weg zu gehen? Warum ein Mann viele Jahre einer Arbeit nachgeht, die ihn unzufrieden stimmt und lieber verzweifelt bleibt, als sich einen neuen Job zu suchen oder einen neuen Job zu kreieren?

Hast du schon einmal von deiner Box gehört? Jeder Mensch hat so eine Box. Vielleicht kommen dir folgende Bezeichnungen bekannter vor: Glaubenssystem, Ego, Komfortzone, Psyche, Denkweise, Identität, Überlebensstrategie, Verteidigungsmechanismus, Persönlichkeit. 

Diese Box steht zwischen dir und deinem Potenzial! Und sie ist der Filter, der alles kontrolliert, was du in der Welt wahrnehmen kannst. Und auch das, was du ausdrücken kannst. 

Viele glauben ihre Box zu sein. Aber das stimmt so nicht. Jeder Mensch HAT eine Box. Er ist sie nicht. Das hindert den Menschen unter anderem an seinem Wachstum. Die Box ist Schuld daran, dass sie im Leben nicht weiterkommen.. Denn die Box ist heimtückisch. Sie versichert dir, dass sie dich beschützt, wenn sie sich zuerst schützen kann. Das ist in der Kindheit auch der Fall. Normalerweise verändert sich die Funktionalität beim Älterwerden, da wir davon ausgehen können, dass die Form der Box sich mit dem Alter verändert hat. Doch wenn du dich immer noch nicht zufrieden und glücklich fühlst, können wir davon ausgehen, dass die Box noch zwischen dir und deinem Potenzial steht. 

Die Box besteht aus Glaubenssätzen, Einstellungen, Schlussfolgerungen, Erwartungen, Kultur, Regeln, Meinungen, Annahmen, Angewohnheiten. Und diese möchte die Box mit jeder Energie verteidigen, die sie nur dafür auffinden kann! Sie überzeugt dich meistens davon, dass wenn sie sicher ist, auch du sicher bist. Aus diesem Grund kontrolliert sie dein Umfeld, um allen Veränderungen im Weg zu stehen. Es ist ja auch zu deinem eigenen Besten, nicht? Aber ist das wirklich so? 

Die Box kann auch neue Absichten verfolgen. Es kommt ganz darauf an, wie bewusst du dir selbst bist. Denn du BIST NICHT die Box. Du HAST eine Box. Durch eine authentische Initiation, die du zum Beispiel mit Gefühlsarbeit durchführst, kann die Box aus der Verteidigungshaltung in die Erweiterung übergehen. So kommst du aus deinem eigenen Gefängnis frei. Ein Coaching oder ein Mentor kann dir dabei helfen, deine Glaubenssätze herauszufinden, die dich behindern, die Form deiner Box zu verändern. 

Warum also bleibt eine Frau lieber bei ihrem gewalttätigen Mann? Weil ihre Box vertrauter damit ist, bedroht und verprügelt zu werden, als den Schritt zu gehen, ihren Mann zu verlassen und ein freudvolles, erwachsenes Leben mit einem Menschen zu führen, der sie respektiert.

Warum bleibt ein Jugendlicher in der Schule statt seinen eigenen Weg zu gehen? Weil ihm das Verlassen der Schule neue Hürden bereiten würde, die seine Box noch nicht zu handhaben weiß.

Warum bleibt der Mann bei dem Job, der ihn nicht erfüllt und depressiv macht? Weil sich dieser Gefühlszustand für die Box bequemer anfühlt, als die Unberechenbarkeit kreativen Selbstausdrucks. Die Box fühlt sich wohler dabei das Programm der Gesellschaft mitzumachen, als eine Entscheidung zu treffen, die Gesellschaft neu zu erfinden. 

Im Grunde werden wir alle irgendwann sterben. Warum sich also von der Box Angst machen lassen, deren Absicht es nur ist, sich am Überleben zu halten und es als unsere Lebensrettung verkauft? (Von welchen Systemen, Parteien, Lobbies und Medikamenten kennen wir diese Strategie noch…?)

Freiheit von den Forderungen deiner Box erlangst du, indem du dich mehr über die verschiedenen Funktionalität deiner Box informierst und auseinandersetzt. Je mehr du die Tricks deiner Box herausfindest, desto mehr Macht hast du für dein Leben zurückerlangt. 

Und so lange wird sie sich an deiner kreativen Kraft zu schaffen machen und die Gründe kreieren, die dir aufzeigen sollen, warum du für deine Träume, deine Wünsche, deine Ziele, dein Glück, deine Zufriedenheit und Harmonie den nächsten Schritt nicht gehen sollst. Es ist dieselbe kreative Kraft, die sie unbewusst dazu benutzen kann, dich gefühllos zu halten oder, die dafür verwendet wird, dich kreativ und wach zu machen. Du kannst diese Kraft bewusst lenken. Dies ist das Resultat aus bewusstem Fühlen, welches damit anfängt, dass du dir schmerzlich bewusst wirst, wie, wann, wo und warum du dich vom Fühlen abhältst. Das ist der Weg in deine Schattenlandschaften und der Beginn deiner Veränderung und deines echten Erwachsenenlebens.

Wie du deine Angst vor Fehlern überwindest

Gehörst du zu den Menschen, die niemals Fehler machen wollen? Ich kenne so viele Menschen, die den ganzen Tag damit beschäftigt sind, sich vor anderen zu verteidigen und alles so darzustellen, dass man ja nicht erkennt, dass sie etwas vermeintlich falsch gemacht haben. Ich erkenne das, weil ich selbst der Meister darin war. 

Ich habe meine Kreativität sehr lange verdrängt und unterdrückt, weil ich so eine Angst vor meinen Fehlern hatte. Im Job habe ich mich nicht getraut, meine Ideen zu erwähnen, da ich Angst vor der Verantwortung hatte, die darauf käme, ich könnte ja versagen. Total paradox. Wir sind hier, um uns kreativ auszudrücken. Jede Problemlösung ist kreative Arbeit. Ein Problem ist nur eine Frage, die noch keine Antwort hat. 

Kreativität ist unser schöpferischer Ausdruck. Wir sind hier, um uns selbst auszudrücken. Wir selber sind in unserem Kern fehlerfrei und makellos. Wenn, dann sind es unsere Verhaltensweisen, die wir verändern können, um positivere Auswirkungen in Beziehungen, Job und Familie zu haben. Aber wir sind ganz bestimmt nicht unsere Verhaltensweisen. Und da liegt der Fehler. Vergiss bitte nie, dass dich niemand so gut kennt wie du. Deshalb kann dich auch keiner wirklich verurteilen. Der Fehler liegt darin, dass wir oft glauben, dass uns die anderen objektiv kritisieren können. Dabei hat jeder eine subjektive Meinung, die er zum Ausdruck bringt, die nichts mit unserem Kern zu tun hat. Unser Gegenüber bringt seine Meinung zum Ausdruck, indem er dich als Inspiration nutzt. Ganz schön kreativ! Wir lieben es eben. Die Meinung hat nie etwas mit uns selbst zu tun. Es ist nur sein kreativer Ausdruck.

Wir können nichts dafür, wenn unsere Arbeit, unser kreativer Ausdruck dem anderen nicht gefällt. Es ist sein Verstand für dessen Geschmack wir nicht verantwortlich sind. Irgendwann treffen wir auf Menschen, die das genauso lieben, wie wir es tun! Und so lange bringt uns konstruktive Kritik weiter. Diese erkennen wir an der Wertschätzung und dem Respekt, der mit den Worten klingt. Du wirst sie spüren! Denn jemand, der selbst kreativ ist, weiß wie man wahres Feedback gibt. Weil jeder, der kreativ ist, weiß, dass alle Kreationen aus einem Fehler, aus einem Chaos heraus entstehen.

Für eine Ausbildung habe ich ein Bewerbungsvideo kreiert und sie verschiedenen Menschen in meinem Umfeld geschickt, um mir Meinungen einzuholen. Sogar in meiner Familie gab es ganz unterschiedliches Feedback. Es macht mich so traurig, wie viele Menschen ihre Kreativität unter Verschluss halten, weil sie die Kritik anderer persönlich nehmen. Natürlich ist das Arbeit an der Persönlichkeit, um Kritik nicht mehr persönlich zu nehmen, aber wir schulden unserer Kreativität, diese Arbeit an unserer Persönlichkeit!

Die letzten Jahre habe ich nur damit verbracht, meine Persönlichkeit zu studieren und zu stärken. Inzwischen bin ich fast immun gegen Kritik. Mein Selbstwert Gefühl basiert inzwischen auf meinen eigenen Werten. Wenn du dir deine Werte bewusst machst, entwickelst du ein Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein, was keiner so schnell mit seiner Kritik umhauen kann. Je mehr du dir bewusst bist, desto mehr bist du in deinem Zentrum gestärkt. Du hast mehr Energie und Aufmerksamkeit für die komischen Dinge, die Menschen von sich geben. Mit deiner aufmerksamen Wahrnehmung kannst du zwischen den Zeilen lesen, ob es jemand aus dem Herzen mit dir meint, oder ob derjenige dich als Inspiration nutzt, seine eigene Meinung zu kreieren. 

Wir alle lieben es uns kreativ auszudrücken! Die meisten machen es sich bequem und reagieren auf andere Kreationen, um sich auszudrücken. Aber deine Schöpfungen sind langfristig. Steh zu ihnen und kreiere, was immer du kreieren willst. Erlaube es dir Fehler zu machen und aus ihnen zu lernen. Du wirst dich selbst durch deine kreative Arbeit finden.


Was viel schlimmer ist als zu versagen, ist stehen zu bleiben. Glaub mir ich habe das sehr lange gemacht mit der Hoffnung, es würde sich schon etwas ändern. Hätte ich währenddessen nicht an meiner Persönlichkeit gearbeitet, würde ich wahrscheinlich immer noch auf Veränderung warten. Wir verändern uns vor allem dann, wenn wir unseren kreativen Gedanken nachgehen. Setze um, was dir kommt! Nur so kannst du andere inspirieren, weil du selbst inspiriert bist. Das wirkt sich auf andere aus. 

Stell dir vor es liegen überall Samen herum, aber keiner gießt sie. Sie bekommen nicht die Zuwendung und nicht die Nährstoffe zum Wachsen. So liegen fliegen überall Ideen herum, die auf dich warten umgesetzt zu werden. Wir Menschen sind nicht hier, um uns nur der Alltagsroutine zu widmen. Wir sind hier, um uns selbst Ausdruck zu verleihen und vielleicht gestaltest du ja schon aus langweiligen Alltagsroutinen, ein lebendiges Leben voller Spaß und Abenteuern? Erlaube dir es jeden Tag ein paar Fehler zu machen, denn sie sind das Beste, was dir passieren können. Aus ihnen erwächst das, was wir später mit Stolz anschauen. Wofür wir gelobt werden. Wenn die nur wüssten, wie viele Fehler wir machen mussten, um dieses Resultat zu erzielen…

Sag mir Bescheid, wenn du etwas kreiert hast. Ich kann immer Inspiration gebrauchen 😉

In Liebe,

dein August Pari

Warum du schlechte Laune in Beziehungen bekommst und wie du den Groll auflöst

Weißt du was das Schöne am Internet ist? Es ist so schön anonym. Du verbindest dich mit Perspektiven fremder Menschen und lernst von ihnen ohne, dass du dich über den Menschen aufregen musst. Schließlich ist er nicht in deiner Nähe. Wenn dir das Video, das Bild, der Artikel nicht gefällt, klickst du sie einfach weg. Manche ärgern sich auch über Fremde im Internet, die haben es im Leben doppelt so schwer. Im echten Leben treffen wir auf Menschen und entwickeln Annahmen über sie. Wir nehmen bestimmte Dinge über den Menschen an. Wenn der andere unsere Annahmen nicht erfüllt, werden wir sauer. 

Stell dir vor du lebst mit deinem Partner zusammen. Zum Beispiel nimmst du an, wenn morgen die Müllabfuhr kommt, wird dich dein Partner erinnern, den Müll hinaus zu tragen. Da diese Vorstellung dann in deinem Verstand ist, nimmst du diese Annahme als Wahrheit an. Da deine Annahme jetzt wahr ist, erwartest du, dass dein Partner dich daran erinnert. Wenn er deine Erwartungen nicht erfüllt, schließt du daraus, dass es seine Schuld ist, dass du den Müll nicht vor die Tür gestellt hast. In deinem Verstand hat er dich betrogen. Dieser Betrug ist der Grund für deinen Groll. Es versetzt dir schon einen kleinen Stoß, nicht?

Groll ist das Gefühl, von einer Erwartung, die nicht erfüllt wurde, betrogen worden zu sein. Dabei ist Groll deine Geschichte (!!!), die durch die Beweise (siehe oben) untermauert werden, dass dein Partner dich betrogen hat. Er hat deine Erwartungen nicht erfüllt. Doch du bist die Quelle deiner Annahmen, auf die sich die Erwartung stützte, also hast du den ganzen Betrug angezettelt! Dein Partner war niemals Schuld. Die ganze Geschichte ist deine Schuld. Hättest du diese Annahme nicht getroffen, hättest du auch keine Erwartung gehabt, mit der du den Betrug anzetteln konntest, und dann gäbe es nichts, was deinen Groll unterstützen würde. Dein Wirken hat das angerichtet.

Worin besteht die Absicht solche Erwartungen zu haben? Wo liegt der Vorteil für so einen strategischen Betrug? Was bringt dir dieser Groll? Die Antwort zu dieser Frage macht die Tür zu deiner Unterwelt auf. Sogar ein bisschen Ärger reicht schon aus, um die Nähe in der Beziehung zu blockieren. Und wenn du bei der Person bist, über die du dich ärgerst, oder auch nur an sie denkst, nimmst du nicht mehr den wahren Menschen dahinter wahr. Alles, was du noch wahrnehmen kannst, ist der Groll auf diese Person, welchen du auf sie projizierst wie auf eine Kinoleinwand. 

Was bringt dir dieser Groll wirklich? Es gibt dir die Mauer, um die Nähe mit dem Menschen abzublocken. Warum würdest du soweit gehen, eine Mauer aufzubauen, um die Nähe mit dem Menschen abzublocken, mit dem du gerne Nähe hättest? Weil du Angst davor hast, gesehen zu werden. 

Eigentlich ist es deine Box. Deine Box hat Angst davor, jemanden näher als die Grenzen deiner Box heran zu lassen. Die Box ist deine Weltanschauung, dein Glaubenssystem, dein Ego, deine Komfortzone, Psyche, Denkweise, Identität, Persönlichkeit, etc. 

Käme der andere an diese Box heran, würde er sehen, dass deine gesamte Persönlichkeit nur eine Show ist, ein Schauspiel. Er würde sehen, dass deine Maske nicht der Mensch ist, der du wirklich bist, und das Spiel der Box – Game over. 

Obwohl dein Herz und deine Seele sich nach dieser Nähe sehnt, ist die Box mit ihren Verteidigungsstrategien hart am Kämpfen. Achtung! Jemand ist innerhalb der Schlossmauern! Deine Box lässt das ausflippen. Denn sie wurde nicht trainiert. Ihr wurde auch nicht versichert, dass sie immer noch einen Platz hat, wenn du mal intim wirst. Aus Angst um Kontrollverlust und ihr eigenes Leben richtet es die Box so ein, dass du das Gefühl des Betrogenseins bekommst, damit die Box ihren Status in dieser Welt verteidigen kann.

Groll ist ein Indikator dafür, dass du seit deiner Kindheit nicht lernen konntest, mit deinen Gefühlen umzugehen. Dabei hattest du als Kind die besten Voraussetzungen alles schnell und einfach zu erlernen, sodass die internen Muskeln groß sind und keine falschen Annahmen gemacht werden müssten. Bis heute hast du der Richtigkeit des Ärgers deiner Box geglaubt. Das Klären von Groll würde dich zu deinem eigenen Endgegner werden lassen. Aber wenn du in deinem Leben Nähe zulassen möchtest, ist es von großer Bedeutung diesem Groll auf die Schliche zu gehen, Erwartungen nicht mehr aufkeimen zu lassen und falschen Annahmen die Energie zu entziehen. Doch das würde bedeuten, dass du Nähe zulässt, weniger Groll verspürst und glückliche, intime Beziehungen pflegst. Bist du ready?

Fast keiner von uns kann sich von Groll befreien, weil wir oft nicht wissen, wo er herkommt und was wir tun können. Wenn du Groll gegenüber jemanden verspürst, bitte ihn dich für eine halbe Stunde zu treffen, um Verantwortung für das Blockieren der Beziehung übernehmen zu können. Deine Erwartungen sind nämlich strategische Nähe Killer, um Verletzungen zu vermeiden. 

Hast du die Person gebeten dich zu treffen? Dann mache dir keine Sorgen, was passiert, sondern fokussiere dich darauf in Ich – Botschaften zu formulieren wie Ich fühle mich wütend, traurig, ängstlich, froh.

Keine Du – Botschaften Du machst immer, Du bist nie, Du hast mir das angetan, Du solltest…

Es geht nicht um den anderen, sondern um dich. Es geht darum, dass du dein Schauspiel aufgibst, dass du am Boden zerstört bist, dass du von deinem hohen Ross steigst und deine verletzliche Seite preisgibst. Es ist Zeit deine innersten Gefühle zu zeigen, indem du zugibst, warum du Nähe vermeidest. Erzähle radikal ehrlich, was in dir vorgeht. Selbst wenn du dabei dumm, unreif, unprofessionell wirkst. 

Die andere Person hört dir zu und sagt nichts. Vielleicht wiederholt sie die Dinge, die du sagst, um sie zu vollenden. Du kannst abnicken, ob dein Gegenüber deine Aussagen mitfühlend verstanden hat. Der Zuhörer stellt dir keine Fragen und es kommen keine Analysen, Rechtfertigungen oder Rettungsversuche. Der Raum ist reines Zuhören in voller Akzeptanz und Respekt. 

Deine Aufgabe ist es in voller Peinlichkeit zu sagen, was ist. Du gehst tiefer und erzählst ohne die Dinge sinnvoll klingen lassen zu müssen. Teile deinen Schmerz und demaskiere dich. Lass dein Gegenüber dein schwaches, verletzliches Selbst erkennen. 

Wenn dein Gegenüber das, was du geteilt hast, in sich reinlässt, ist die Kommunikation vollendet. Deine Botschaft wurde empfangen und verschwindet gemeinsam mit der Anspannung, die zwischen euch war.

Das ist der Moment in dem der Groll auf mysteriöse Weise verschwindet. Ohne dass der Konflikt selbst angesprochen wurde. Die wahre Ursache des Konflikts wurde aufgelöst, in dem Nähe hergestellt wurde. Bleibt in diesem Zustand und genießt die Augenblicke der Erleichterung. Bleibt im Raum des Zuhörens und sagt nichts. 

Viel Spaß beim Ausprobieren! In Liebe,

dein August Pari

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